Ersttrimester-Screening I

Am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels ist das Ersttrimester-Screening (ETS) eine Risikoabschätzung betreffs Chromosomenstörungen. Es kombiniert die Ergebnisse einer Ultraschalluntersuchung mit Blutwerten. Die Entdeckungsrate dieser Untersuchung für die Trisomie 21 (auch Down-Syndrom oder Mongoloismus genannt) liegt bei ca. 90%.

Das Ersttrimester-Screening (ETS) gibt mit hoher Genauigkeit bereits früh in der Schwangerschaft Antworten zur Entwicklung Ihres Ungeborenen.

Während der Ultraschalluntersuchung durch die Bauchdecke werden die Scheitel-Steiß-Länge bestimmt, die fetalen Strukturen beurteilt und die Nackentransparenz (auch Nackenfalte oder NT für „nuchal translucency“) gemessen.
Bei der Beurteilung der fetalen Strukturen bei 12-13 Schwangerschaftswochen, auch Feindiagnostik genannt, können schon ca. 55% – 65% der Fehlbildungen erkannt werden.

Messung der Nackentransparenz

Messung der Nackentransparenz

Zusätzlich wird eine Blutuntersuchung zur Bestimmung von 2 biochemisch unterschiedlichen Werten durchgeführt.
Auf der Basis dieser Untersuchung und unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters sowie des Schwangerschaftsalters kann computergestützt eine individuelle Risikoabschätzung und Beratung durchgeführt werden
Die Kosten für Beratung, Ultraschall- und Laboruntersuchung müssen von Ihnen selbst getragen werden, da das ETS kein Bestandteil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen ist.
Weitere detaillierte Informationen über das Ersttrimesterscreening finden Sie hier!