Organ-Ultraschall

Organ-Ultraschall

Der Organ-Ultraschall wird zwischen 19 und 21 SSW durchgeführt. Dieser ist wesentlich umfangreicher als der gemäß den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehene Ultraschall in diesem Zeitraum. Neben speziellen Geräten erfordert er auch große Erfahrung der/des untersuchenden Ärztin/Arztes.

Wir führen diese Untersuchung auch täglich bei schwangeren Patientinnen externer Frauenarztpraxen durch – bitte denken Sie in diesem Fall jedoch an Ihren Versicherungsnachweis und eine Überweisung.

Ziel der Untersuchung ist die Beurteilung der fetalen Strukturen.

Die spezielle Methode des Organultraschalls ermöglicht es uns, eine Reihe von Störungen in der Entwicklung ausfindig zu machen. Darüber hinaus können kindliche Krankheitsbilder sowie Fehlbildungen ausgeschlossen bzw. erkannt werden.

Eine Ultraschalluntersuchung, die unauffällig verläuft, bedeutet in der Regel, dass sich die Organe des Kindes normal entwickeln. Jedoch kann eine Entwicklungsstörung zu keinem Zeitpunkt vollkommen ausgeschlossen werden.

Auch wenn die Geräte von erstklassiger Qualität sind und die untersuchende/r Ärztin/Arzt ihre/seine Erfahrung und beste Kompetenz einsetzt, ist es nicht möglich, dass während der Schwangerschaft sämtliche Veränderungen oder Fehlbildungen erkannt werden können. Grund dafür ist, dass sich einige Anomalien erst während der Schwangerschaft herausbilden und daher nicht zu jedem Zeitpunkt feststellbar sind.

Faktoren, welche die Einschätzung der Entwicklung des Kindes beeinträchtigen können, sind erfahrungsgemäß auf erschwerte Untersuchungsbedingungen zurückzuführen: Zum Beispiel, wenn die Menge des Fruchtwassers reduziert ist, das Kind nicht optimal liegt, der Zeitpunkt innerhalb der Schwangerschaft zu früh oder zu spät ist, die mütterliche Bauchdecke kräftig ist oder bei Narben. Eine Restrisiko in Bezug auf Entwicklungsstörungen bleibt daher bestehen.

Die Untersuchungen können von Risiko- als auch Nichtrisikoschwangeren in Anspruch genommen werden.